Hamburger Sport-Verein e.V.

„Der HSV ist meine 2. Heimat!“


Konstantin Körner im Interview der Woche

Nachdem die HSV-Leichtathleten schon beim Hallensportfest in Hannover am vergangenen Wochenende gute Plätze belegen konnten, blicken nun alle motiviert auf die Landesmeisterschaften für U16/U20 am kommenden Wochenende und für die U18 am 20. und 21. Januar. In dieser Woche spricht Konstantin Körner, Trainer und Leiter der U20- und Erwachsenenathleten, über das Training, neue Athleten und die Chancen am Wochenende.

HSV e.V.: Konstantin, seit wann bist du beim HSV und was motiviert dich Trainer zu sein?
Schon seit 1988 bin ich beim HSV. Damals habe ich als Dreijähriger bei Sport für Kinder unter der Leitung vom heutigen Urgestein des HSV Trautel Diekhoff angefangen. Mit 15 Jahren war ich als ältester Athlet auf unserer Schülerfreizeit in Dänemark und wurde dort eher zufällig gefragt, ob ich die Trainer unterstützen möchte. So wurde ich Trainer bei Sport für Kinder (3 bis 7-Jährige), dann sieben Jahre U10, fünf Jahre U16 und nun seit einigen Jahren U18/U20 und Erwachsene. Im Laufe der Zeit kam dann erst der Spaß am Erfolg und der damit verbundene Weg in den Wettkampfsport. Heute hält mich immer noch die dadurch entstandene Verbindung zu meinen Athleten und Trainerkollegen im Verein.

Seit dem neuen Jahr sind einige neue Athleten Teil der HSV-Familie. Was können wir da erwarten?
Mit den Athleten, die mit ihrem Trainer Timo Knoth vom Athletik-Team-Hamburg zu uns gewechselt sind, kommt noch einmal zusätzlich ein sehr hohes Niveau in unser Team. Zehn Athleten haben im vergangenen Jahr die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften unterboten und ergänzen unser bisheriges Team perfekt. Hinzu kommen weitere Wechsel im traditionellen Weitsprungbereich, die vom Landestrainer Mario Kral trainiert werden. Wir haben in den vergangenen Jahren unser Konzept immer weiter professionalisiert und diese Möglichkeiten spüren inzwischen auch die Athleten. 

Wie stehen eure Chancen am Wochenende?
Wir erhoffen uns gute Leistungen und einige DM-Qualifikationen. Vor allem in unseren Staffeln sehen wir großes Potenzial und sind sehr gespannt auf das Wochenende!

Welche Ziele verfolgst du mit deiner Gruppe im kommenden Jahr?
Wir haben ein großes leistungsorientiertes Team mit circa 30 Athleten, die mit viel Ehrgeiz und Fleiß trainieren. Diese Motivation wollen wir fördern. Zudem wollen wir den Teamgedanken stärker in den Vordergrund rücken. Mit unserem März-Trainingslager in Spanien können wir alle Athleten näher zusammenbringen und eine gute Grundlage schaffen. Die Krönung der Saison soll dann natürlich ein möglichst großes aufsehenerregendes und erfolgreiches Team bei den Deutschen Meisterschaften sein.

Welche ist deine Lieblingsdisziplin und warum?
Meine Lieblingsdisziplin ist in den Jahren natürlich immer wieder eine andere gewesen. Früher war es als Athlet das Speerwerfen und als Trainer der Hochsprung. Seit knapp acht Jahren ist es der Hürdensprint. Ich bin eher der Typ Techniktüfftler und hatte mit Joachim Witt einen sehr guten Mentor und habe mit Andre Nehring immer noch einen wahren Trainingsplanexperten an meiner Seite. Beide haben mir sehr viel beigebracht und mich sehr gut ergänzt. Mit erfolgreichen Athleten und tollen Kollegen kommt der Spaß dann automatisch.

Der HSV ist für mich…
…wie auch für die meisten Trainerkollegen, meine 2. Heimat. Wenn man an einem schönen Nachmittag über die Jahnkampfbahn im Stadtpark läuft und zehn Gruppen mit insgesamt 300 Kindern sieht, alle mit HSV-T-Shirt, dann fühlt man sich wie in einer großen Familie!


10
Jan '18
  • Interview der Woche