Hamburger Sport-Verein e.V.

„Dieser Moment war für mich unbeschreiblich!“


Interview der Woche mit Lucas Ansah-Peprah

Lucas Ansah-Peprah ist in der vergangenen Woche für die U20-Weltmeisterschaft in Tampere (Finnland) nominiert worden. Der 18-jährige hat erst vor zwei Jahren mit Leichtathletik begonnen und wurde bereits 2017 norddeutscher Meister in seiner Altersstufe.  Im Interview der Woche erzählt er von dem Moment der Nominierung, seinen Weg zur Leichtathletik und die Besonderheiten der Abteilung im HSV.

HSV e.V.: Lucas, du wurdest vergangene Woche für die U20-Weltmeisterschaft nominiert. Beschreib doch einmal den Moment, als du davon erfahren hast.

Als ich die E-Mail vom Deutsche Leichtathletik-Verband e. V. (DLV) bekommen habe, mit der Information, dass ich mit nach Tampere fliegen darf, habe ich mich gefreut und hab sofort meiner Mutter und meinem Trainer Bescheid gesagt. Meine Mutter war in diesem Moment sehr stolz auf mich.

Gibt es durch die Nominierung Änderungen in deinem Trainingsplan bzw. wie sieht dieser aus?

Mein Training hat sich nicht allzu viel verändert, denn mein Trainer hatte sich die Zeit genommen mir und seinen anderen Athleten einen Trainingsplan zu erstellen. Und es gab halt von Anfang an zwei Möglichkeiten: Bin ich in Tampere dabei oder bin ich nicht dabei?! 

Was erhoffst du dir von der Weltmeisterschaft in Tampere (Finnland)?

Ich erhoffe mir, dass unser „Team Germany“ viele Medaillen einsammelt und dass dort eine gute Stimmung im Stadion herrscht.

Wann hast du dein Leichtathletik-Talent entdeckt?

Mein ehemaliger Sport und JTFO (Jugend trainiert für Olympia) Lehrer meinte 2016 ich sollte einfach mal anfangen Leichtathletik zu machen. Das habe ich dann auch so gemacht, aber in einem anderen Verein. Seit diesem Jahr bin ich glücklicherweise beim HSV und mein ehemaliger Lehrer ist hoffentlich sehr stolz auf mich, dass ich es in zwei Jahren soweit geschafft habe.

Was gefällt dir besonders gut an der Leichtathletik-Abteilung vom HSV?

Beim HSV-Leichtathletik gefällt mir am meisten, dass wir auch Wettkämpfe außerhalb Hamburgs haben und ich dort nicht alleine bin, sondern auch andere Leute dabei sind und wir uns gegenseitig anfeuern. Theoretisch sagt man ja, dass Leichtathletik eine Einzelsportart ist, aber der HSV bzw. meine Freunde dort haben es mir anders bewiesen. Ich laufe nicht nur für mich, sondern wir laufen als Team. Ich bin sehr froh solch einen Verein repräsentieren zu können und bin dankbar, dass ich durch meinen Glauben an Gott gestärkt und motiviert werde.


05
Jul '18
  • Interview der Woche