Hamburger Sport-Verein e.V.

"Wahrscheinlich sind wir alle ein wenig positiv verrückt!"


Ines und Malte Nemitz sprechen über ihre Verbundenheit zum HSV

Ines und Malte Nemitz aus Bad Oldesloe sagen von sich selbst, dass sie leidenschaftlich und etwas verrückt sind. Vor allem aber haben sie ein großes Herz, auch für ihren Lieblingsverein, den HSV. Im Interview  sprechen sie über ihre Verbundenheit zum HSV, Rituale in der Familie und die lebenslange Mitgliedschaft im Hamburger Sport-Verein e.V.

Herr und Frau Nemitz, wie sind Sie beide eigentlich zum HSV gekommen?

Ines Nemitz: Ich habe mich schon immer für Fußball interessiert und komme auch gebürtig aus dem Norden, da gab es für mich nur den HSV. Ein anderer Verein kam nie in Frage.

Malte Nemitz: Ehrlich gesagt fand ich Fußball immer totlangweilig. Meine Frau und ich haben dann bei der Strandkorb-Versteigerung zugunsten der Familie von Timo Kraus mitgemacht und da hat mich das ganze Thema HSV und der Fußball gepackt. Seitdem gibt es eine sehr enge Verbundenheit zu diesem Verein. Das merkt man von den Besuchen im Volksparkstadion bis hin zum Abspielen der Einlaufhymne morgens am Frühstückstisch, wenn der HSV ein Spiel hat.

Sie hatten bereits seit einiger Zeit eine Familienmitgliedschaft mit ihren drei Kindern. Wie kam es dann zu der Entscheidung, die lebenslange Mitgliedschaft im HSV e.V. abzuschließen?

Malte Nemitz: Es heißt ja so schön „Einmal HSV, immer HSV“. Als wir davon gehört haben, dass es diese Möglichkeit gibt, wussten wir direkt, dass ist das Richtige für uns, um unsere Verbundenheit noch stärker zum Ausdruck zu bringen.

Ines Nemitz: Die Kinder und natürlich auch wir haben uns sehr gefreut, als die Willkommensboxen zu Hause ankamen - mit den neuen Mitgliedsausweisen und den personalisierten Schals, das war einfach ein tolles Gefühl. Und die Boxen stehen seitdem bei jedem gut sichtbar im Zimmer.

Es gab nach dem Abstieg einen regelrechten Mitglieder-Boom. Sind die HSVer positiv verrückt oder einfach nur leidenschaftlich in ihren Verein verliebt?

Malte Nemitz: Wahrscheinlich sind wir alle ein wenig positiv verrückt, aber Leidenschaft und Wahnsinn gehören ja eng zusammen. Es zeigt einfach, was für tolle Fans der HSV hat und dass Fanliebe keine Liga kennt. Auch bei uns ist die Vorfreude auf diese Saison riesig. Wir freuen uns jedes Mal wahnsinnig auf das Kribbeln, wenn man das Volksparkstadion wiedersieht, die Stimmung der Fans, den Zusammenhalt auf den Rängen sowie tolle Spiele und gutes Essen.

Warum lohnt es sich aus ihrer Sicht, Mitglied im HSV e.V. zu werden?

Ines Nemitz: Aus unserer Sicht hat ein Verein wie der HSV ganz wichtige Aufgaben und eine große Bedeutung für die Gesellschaft. Er unterstützt soziale Projekte, hilft Jugendlichen, engagiert sich und tut viel Gutes. Für uns gehört es einfach dazu, Mitglied in einem Verein zu werden, mit dem man sich identifiziert. Für uns heißt es halt: NUR DER HSV!

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Korrektur: In der aktuellen HSVlive, in der dieses Interview veröffentlicht wurde, stand fälschlicherweise, dass Familie Nemitz in Buchholz wohnt. Richtig ist, dass sie aus Bad Oldesloe kommen. 

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Mehr Informationen zu einer Mitgliedschaft im HSV e.V. gibt es auf www.raute-dich.de 


08
Aug '18
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