Hamburger Sport-Verein e.V.

"Habe meine Sache scheinbar ganz ordentlich gemacht."


Interview der Woche mit Dominik Jordan

Dominik Jordan spielt seit diesem Sommer wieder mit der Raute auf der Brust. Vor seinen Stationen beim FC Schönberg 95 und der TuS Erndtebrück durchlief er beim HSV sämtliche Jugendmannschaften, war fester Bestandteil der U21 und trainierte auch bei den Profis mit. Im Interview der Woche spricht Dominik über den Wechsel zum HSV III und die damit verbundene Rückkehr zu seinem Herzensverein, seine Aufgaben neben dem Fußball und die Stärken seiner jetzigen Mannschaft.

In deiner Jugend hast du schon einmal für den HSV gespielt und bist für den HSV II in der Regionalliga aufgelaufen. Wie bist du damals zum HSV gekommen?

Das war eine Aneinanderreihung von Zufällen. Zu Weihnachten 2003 haben meine Eltern mir eine Teilnahme an der HSV-Fußballschule geschenkt. In den Ferien habe ich dann daran teilgenommen und im Anschluss von Simon Köster eine Einladung zu einem Young Talents Day erhalten. Nach dieser Sichtung wurde ich zu einem Probetraining eingeladen und habe meine Sache scheinbar ganz ordentlich gemacht.

Beim TuS Erndtebrück, deiner letzten Station, hast du dir dein Kreuzband gerissen. Welche Rolle hat die Verletzung für deinen weiteren Karriereweg bzw. auch für deinen Wechsel zum HSV III gespielt?

Den Gedanken in die Heimat zurückzukehren, hatte ich schon etwas länger. Durch den Kreuzbandriss hat sich dieser noch weiter verstärkt. Im vergangenen Sommer - nach mehreren Probetrainings - habe ich dann festgestellt, dass ich mit 24 Jahren und nach mehreren Verletzungen nicht mehr alles auf die Karte Fußball setzen kann und will.

Beim HSV III trainierst du nun unter dem Trainerduo Rabenhorst/Rahn, die beide auch höherklassig Fußball gespielt haben. Wie ist für dich die Arbeit mit den beiden?

Sehr positiv. Christian Rahn kenne ich aus meiner Zeit bei der U21 ja schon etwas länger und man merkt, dass beide im Fußball zuhause sind. Bei Christian und auch bei Marcus spiegelt sich die Erfahrung aus den höheren Klassen in ihrer Arbeit als Trainer wieder.

Du spielst nicht nur bei der Dritten, sondern arbeitest auch beim HSV e.V. in Teilzeit. Welche Aufgaben hast du dort?

Ich bin in Norderstedt am Empfang und im Service tätig. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass ich die erste Anlaufstelle für Mitglieder bin, wenn Fragen, Veränderungen oder sonstige Dinge auftreten.

Deine Mannschaft spielt bislang eine sehr erfolgreiche Saison. Was sind die Faktoren dafür und wie können diese für den weiteren Saisonverlauf noch wichtig werden?

Wenn man auf unser Torverhältnis schaut, dann fällt direkt auf, dass wir sehr wenig Gegentore bekommen. Das gibt auf dem Platz eine enorme Sicherheit. Dazu kommt, dass wir eine gute Mischung aus Talent und Erfahrung im Kader haben, was uns im weiteren Saisonverlauf sicher helfen wird.


28
Nov '18
  • Interview der Woche