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Unser HSV

Paul Hauenschild Stiftung

Ihren Namen trägt die Stiftung zu Ehren von Paul Hauenschild (verst. 1962), einem früheren Präsidenten und Mäzen des HSV. Die Stiftung ist im Dezember 1989 gegründet worden und unterliegt der Stiftungsaufsicht der Hamburger Justizbehörde.

Satzung

Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Stiftung ist, der körperlichen, geistigen und sozialen Ertüchtigung der Jugend im Hamburger Sport-Verein e.V., deren Erhalt, Pflege und Förderung zu dienen, insbesondere

a)    der Fußballjugend in Ochsenzoll,

b)    der Pflege und dem Erhalt der Anlage des Hamburger Sport-Verein e.V. in Ochsenzoll und

c)    der Unterstützung der Amateurarbeit des Hamburger Sport-Verein e.V. in Ochsenzoll.

Ihren Zweck verwirklicht die Stiftung durch finanzielle Zuwendungen aus ihrem Vermögen an den HSV e.V., wobei die Stiftung nach ihren Richtlinien in der Regel nur die Hälfte der Kosten förderungswürdiger Projekte übernimmt.

Von besonderer Bedeutung für den HSV war die Errichtung des Jugendleistungszentrums, der Jürgen Werner Schule, auf der Paul Hauenschild Sportanlage in Norderstedt aus finanziellen Mitteln der Stiftung (Investitionsvolumen: ca. 5,5 Mio DM). Nach deren Fertigstellung im Jahr 2000 ist diese Sportschule über mehr als 10 Jahre an den HSV vermietet worden. Inzwischen hat die Stiftung die Sportschule im Rahmen der Weiterentwicklung des Sportgeländes durch den "Masterplan" Anfang des Jahres 2011 an den HSV übereignet.

Der vollständige Wortlaut der aktualisierten Satzung in der Fassung vom 22.04.2016 – von der Justizbehörde genehmigt am 25.05.2016 – kann hier abgerufen werden.

Spenden

Zur weiteren Erfüllung ihres Satzungszwecks wirbt die Stiftung aktiv um Spenden und Zustiftungen. Die Paul Hauenschild Stiftung ist berechtigt, für steuerliche Zwecke verbindliche Spendenbescheinigungen und Zuwendungsbestätigungen auszustellen.

Spendenkonto

Paul Hauenschild Stiftung

Hamburger Sparkasse

IBAN: DE23 2005 0550 1002 1599 68

Vorstand

Der Stiftungsvorstand besteht zur Zeit aus drei Personen, die Mitglieder in verschiedenen Abteilungen des HSV sind und im Verein verschiedene Ämter und Funktionen ausgeübt haben:

Person

Ämter und Funktionen

Jan Bartels (Schifffahrtskaufmann)

Mitglied der Abteilung Fördernde Mitglieder/Supporters Club

Seit Juni 2011 im Stiftungsvorstand

Uwe Wolf (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater)

Aktives Mitglied der Abteilung Handball

Seit Februar 2016 im Stiftungsvorstand

Oliver Voigt (Inhaber einer Werbeagentur)

Mitglied der Abteilung Leichtathletik

Seit August 2019 im Stiftungsvorstand

Information zur Historie

Der Name Paul Hauenschild ist untrennbar verbunden mit der Stiftung und der damals größten vereinseigenen Sportanlage in Norderstedt, die heute noch Paul Hauenschild Sportanlage heißt. Paul Hauenschild ist nicht nur als Mäzen und Förderer des HSV in die Vereinsgeschichte eingegangen; er war im Laufe der Jahrzehnte auch dreimal Präsident des HSV, zunächst in den Jahren 1921/22 und 1927/28 sowie nach dem 2. Weltkrieg in den Jahren 1949/50. Ab 1950 war er Ehrenpräsident des HSV.

Gründung und Erwerb von Ochsenzoll

Am 16. März 1928 gründeten acht Männer, unter ihnen Paul Hauenschild, den "Hamburger Sportplatz-Verein e.V.", der 1965 in "Hamburger Sportverein Ochsenzoll e.V." umbenannt wurde. Im selben Jahr, der HSV wurde zum zweiten Mal Deutscher Fußballmeister, kauften sie im damaligen Harksheide (heute: Norderstedt) am Ochsenzoll den alten Bauernhof "Lindenhof" mit einem Wiesengelände von 130.000 m² für rund 148.000,00 Mark. Der Hamburger Sport-Verein e.V. beteiligte sich an diesem Kaufpreis mit 8.000,00 Mark; die übrige Summe wurde von Banken, Vereinsmitgliedern und anderen Geldgebern aufgebracht. Mit hohen Kosten wurde das moorige Gelände zu einem modernen Sportzentrum ausgebaut und im Dezember 1930 feierlich eingeweiht.

Weitere Entwicklung

In seinem Beitrag "Ochsenzoll - das Dorado der HSV-Jugend" hat Jürgen Werner in der Festzeitschrift zum 90-jährigen Vereinsjubiläum u.a. Folgendes ausgeführt:

Die zweite Pionierphase in Ochsenzoll begann parallel zum Wiederaufbau der Bundesrepublik. Wie viele Entwicklungen durch das günstige Zusammentreffen von Umständen, Umwelt und Menschen beeinflusst werden, so gilt dies im besonderen Maße für den HSV Ochsenzoll. Auf der einen Seite die Präsidenten des HSV, Karl Mechlen und Carl-Heinz Mahlmann, geschäftlich wie freundschaftlich miteinander verbunden; auf der anderen Seite Paul Hauenschild und Günther Mahlmann, fast in einem Vater-Sohn-Verhältnis, aber mit denselben Vorstellungen über Sport und Jugend.
Paul Hauenschild wollte diese Vorstellungen auch über seinen Tod hinaus verwirklicht sehen. In seinem Testament, mit dem er dem HSV ein Millionen-Vermögen vermachte, heißt es dann auch wörtlich:
"Die Erträgnisse des Nachlasses ... sollen ... der körperlichen Ertüchtigung der Jugend, und zwar im besonderen der Fußballjugend zugute kommen." Und an anderer Stelle: "Hinsichtlich der Verwendung meines Nachlasses mache ich dem HSV die Auflage, nur entsprechend den Vorschlägen eines Gremiums zu verfügen, das sich aus folgenden drei Herren zusammensetzen soll ... Ich ersuche meinen Testamentsvollstrecker, auf Verlangen des vorerwähnten Gremiums den HSV anzuhalten, meiner Auflage Folge zu leisten, wenn nötig, auch die Durchführung meiner Auflage gerichtlich zu erzwingen."
Ein Passus, über den er immer wieder mit Günther Mahlmann diskutiert hatte, weil dieser der Meinung war, die Verwendung eines solchen Vermögens müsse unabhängig von Vereinspolitik und Vereinsführung gemacht werden und könne deshalb nur von einem solchen Gremium seinem eigentlichen Verwendungszweck zugeführt werden. Beide waren sich also einig darin, dass der HSV mit Ochsenzoll eine ideale Sportstätte besaß, die es zu nutzen, zu entwickeln und zu erhalten galt.

Paul Hauenschild-Ausschuss

Paul Hauenschild verstarb am 26. April 1962 und hinterließ dem HSV ein Millionen-Vermögen. Zu seinem Testamentsvollstrecker hatte er den Rechtsanwalt Dr. Horst Barrelet, später auch Präsident des HSV, eingesetzt und bestimmt, dass sein Nachlass nach Ablauf von 20 Jahren zur Förderung der Jugendarbeit an den HSV fallen sollte. Für diesen Zeitraum hatte er den sog. "Paul Hauenschild-Ausschuss" berufen, dem zunächst Karl Mechlen, Günther Mahlmann und Jürgen Werner angehörten, später auch Dr. Franz Groh und Ernst Naumann. Dieser Ausschuss entschied in der Folgezeit über die Verwendung des Nachlasses und seiner Erträge.
Als der ursprünglich bestimmte Verwaltungszeitraum von 20 Jahren im April 1982 auslief, übte der Ausschuss seine Verwaltungstätigkeit auf Bitte des damaligen Präsidenten Dr. Wolfgang Klein zunächst noch für einige Jahre weiter aus, ehe der gesamte Nachlass auf den in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geratenen HSV übertragen wurde. Danach wurden die zum Nachlass gehörenden Immobilien veräußert und der restliche Nachlass vom übrigen Vereinsvermögen getrennt als Sondervermögen des HSV weitergeführt.

Errichtung der PHS

Im Jahr 1989 erklärten zwei wohlhabende Vereinsmitglieder, Frau Else Lang (geb. Hecht) und Herr Dr. Rudolf Meissner, gegenüber Jürgen Werner ihre Bereitschaft, aus ihrem Vermögen erhebliche finanzielle Mittel zur Förderung der Jugendarbeit im HSV zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck wurde die Paul Hauenschild Stiftung gegründet:
Die Konstituierung der Stiftung erfolgte aufgrund des gemeinsamen Stiftungsgeschäfts von Frau Lang und Herrn Dr. Meissner am 29. November 1989. Die erforderliche Genehmigung durch den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg erfolgte mit Urkunde vom 07. Dezember 1989. Hiernach ist die Paul Hauenschild Stiftung eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Vorstand

Zum 1. Stiftungsvorstand waren
a)    Jürgen Werner, Oberstudiendirektor in Hamburg (verst. 27.05.2002),
b)    Ernst Naumann, Verleger in Ahrensburg (verst. 09.08.2004) und
c)    Dr. Franz Groh, Rechtsanwalt in Hamburg (verst. 19.09.2014)
bestellt worden. Nach intensiven Gesprächen des Vorstands mit dem HSV wurde der dort noch als Sondervermögen geführte restliche Nachlass von Paul Hauenschild im Jahr 1997 als Zustiftung auf die Paul Hauenschild Stiftung übertragen. Dieses Gesamtvermögen wird seitdem vom Stiftungsvorstand verwaltet, in dem auch das Gründungsvorstandsmitglied Dr. Franz Groh noch bis zu seinem Tod (19.09.2014) tätig war. Seit November 2000 gehörten dem Vorstand auch der bekannte Hamburger Unternehmer Eugen Block (bis Juni 2011) und das ehemalige Präsidiumsmitglied Gerhard Flomm (bis Juni 2016) an. Als langjährige Vorsitzende prägten beide das Wirken der Stiftung wesentlich mit.

Satzung der Paul Hauenschild Stiftung

Hier kann die Neufassung der Satzung der Paul Hauenschild Stiftung vom 22. April 2016 eingesehen werden.

Kontaktmöglichkeiten

Paul Hauenschild Stiftung

Paul Hauenschild Stiftung

Stiftung bürgerlichen Rechts

c/o Hamburger Sport-Verein e.V.

Sylvesterallee 7

22525 Hamburg

E-Mail: phs@hsv-ev.de

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