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13.09.21

AMPUTIERTENFUSSBALL: DEUTSCHLAND VERLIERT EM-AUFTAKT

IM POLNISCHEN KRAKAU MESSEN SICH 16 MANNSCHAFTEN BEI DER
AMPUTIERTENFUSSBALL-EUROPAMEISTERSCHAFT. MITTENDRIN: HSV-SPIELER
SIMON DORNBLÜTH. DEN AUFTAKT GEGEN DIE HOCH GEHANDELTEN RUSSEN
VERLIERT DEUTSCHLAND DEUTLICH.

Als Simon Dornblüth Anfang August im Urlaub weilte, hätte er wohl nicht gedacht, dass er
einen Anruf später deutscher Nationalspieler sein würde. Und doch kam es genau so: Claus
Bender kontaktierte den 21-Jährigen ziemlich unverhofft, der Bundestrainer der deutschen
Amputiertenfußball-Nationalmannschaft hatte eine gute Nachricht für Dornblüth parat: Die
erstmalige Berufung für die Nationalmannschaft – und das direkt für die
Europameisterschaft in Krakau. „Ich habe mich riesig gefreut“, sagt Dornblüth, der vor knapp
zwei Jahren erst mit dieser Sportart angefangen hat – und nun sein Land bei einem
internationalen Turnier vertreten darf. „Ich konnte das alles noch gar nicht realisieren.“

Bei der Europameisterschaft in Krakau, die am vergangenen Sonntag mit dem
Eröffnungsspiel Polen gegen die Ukraine (3:0) begann, kämpfen 16 Teams um den Titel. Es ist
die zweite Europameisterschaft in der Geschichte des Amputiertenfußballs, nachdem die
Türkei bei der ersten Auflage 2017 in Istanbul England mit 2:0 besiegte – und das vor 40.000
Zuschauern. In vier Gruppen kämpfen die Teams zunächst um den Einzug in die K.o.-Runde,
die mit dem Viertelfinale beginnt – pro Gruppe kommen jeweils zwei Mannschaften weiter.

Das junge deutsche Team trat gestern zum Auftakt in Gruppe C gegen die hoch gehandelten
Russen an, musste sich letztlich aber mit 0:7 geschlagen geben. „Das Ergebnis war zu hoch“,
meint HSV-Spieler Dornblüth, der jedoch auch viele positive Aspekte erkannte: „Wir haben bis
zum Schluss gekämpft. Wir sind eine gute Gemeinschaft.“

Die nächste Chance auf die ersten Punkte in Krakau gibt es bereits am heutigen Dienstag (13
Uhr), wenn die deutschen Amputiertenfußballer gegen Irland antreten. Das letzte
Gruppenspiel folgt bereits am morgigen Mittwoch (15. September, 10 Uhr) gegen Belgien.
Alle Partien der Amputiertenfußball-Europameisterschaft gibt es im Livestream.
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Foto: Ralf Kuckuck, DAF

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