skip_navigation

Sportangebote

01.07.22

„Amputiertenfußball wird immer bekannter“

Am vergangenen Wochenende ging die Amputiertenfußball-Bundesliga in ihre zweite Saison. Mit dabei: Der Hamburger SV, der zusammen mit den Sportfreunden Braunschweig und Tennis Borussia Berlin als SG Nord-Ost antritt. Trainer Friedrich Stender gibt im Interview Auskunft über die aktuelle Form seines Teams.

Moin Friedrich, am vergangenen Wochenende ging die neue Saison in der Amputiertenfußball-Bundesliga los. Wie lief es?
Der erste Spieltag lief nicht ganz optimal, wir haben mit 3:4 gegen Fortuna Düsseldorf und 0:6 gegen Anpfiff Hoffenheim verloren. Wir haben uns danach zusammengesetzt, einige Details besprochen und sind dann am zweiten Spieltag wesentlich besser aufgetreten: Mit dem 3:2 gegen Düsseldorf und dem 0:0 gegen Hoffenheim konnten wir die ersten, wichtigen Punkte einfahren.

Wie seid ihr in dieser Saison aufgestellt?
Wir entwickeln uns stetig weiter und sind besser aufgestellt als in der vergangenen Saison. Insgesamt hat die SG sechs neue Spieler bekommen, davon zwei in Hamburg, und niemand hat uns verlassen. Natürlich freuen wir uns weiterhin jederzeit über Verstärkungen, die frischen Wind in unsere Gruppe bringen.

Im vergangenen Jahr, als die Bundesliga ihre Premiere feierte, seid ihr Dritter geworden. Was ist in dieser Saison euer Ziel?
Wir wollen zunächst am dritten und vierten Spieltag im September in Wetzlar alles raushauen und möglichst viele Punkte holen. Am Ende der Saison wollen wir mindestens Zweiter sein.

Wie siehst du die Entwicklung des Amputiertenfußballs allgemein?
Der Sport ist professioneller und anspruchsvoller geworden – das ist natürlich dem Wettbewerbscharakter durch die Einführung der Bundesliga geschuldet. Der Amputiertenfußball wird immer bekannter. Wir versuchen, weitere Menschen davon zu begeistern, was für ein schneller und körperlich anstrengender Sport das ist.

An diesem Sonnabend (2. Juli) tritt der HSV im Rahmen der Westkurvenmeisterschaft auf der Paul Hauenschild Sportanlage erstmals auch mit einem eigenen Team an: Im Testspiel geht es gegen die Sportfreunde Braunschweig. Wie groß ist die Vorfreude darauf?
Es wird etwas ganz Besonderes sein, erstmals im HSV-Trikot aufzulaufen. Wir freuen uns auf ein schönes Spiel bei hoffentlich großartigem Publikum. Das wird ein tolles Erlebnis.