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02.08.22

Basketball: Silke Westphalen krönt sich zur Europameisterin

Toller Erfolg für Silke Westphalen: Bei der FIMBA Maxibasketball-Europameisterschaft im Juli in Malaga gewann die HSVerin mit dem deutschen Team die Goldmedaille in ihrer Altersklasse.

Als es geschafft war, sang das deutsche Team glücklich, aber erschöpft. „We are the champions“, dröhnte es durch die Halle in Malaga, in der HSVerin Silke Westphalen mit dem deutschen Team der Altersklasse +60 soeben die Goldmedaille gewonnen hatte.

Die FIMBA Maxibasketball-Europameisterschaften sollten bereits 2020 stattfinden, konnten pandemiebedingt jedoch erst in diesem Jahr in Malaga stattfinden. Maxibasketball meint dabei Basketballer, die nicht mehr am Regelspielbetrieb teilnehmen, jedoch weiterhin Basketball spielen möchten.

Die deutsche Delegation war unter allen 19 Ländern aus Europa die zahlenmäßig stärkste: Mit zehn Damen- und 15 Herrenteams in verschiedenen Alterskategorien (ab +35 jeweils in Fünf-Jahresschritten bis + 75 bei den Herren) reisten die Deutschen um HSVerin Westphalen nach Malaga – und Westphalens Team, die Germany B Ladies, musste sich zunächst zurechtfinden: Nach einem 17:44 gegen den panamerikanischen Vizemeister aus Costa Rica gab es ein knappes 36:33 gegen Ungarn, ehe die Slowakei im Viertelfinale mit 59:19 besiegt wurde.

Im Halbfinale wartete der amtierende Weltmeister aus Helsinki – doch auch diese Hürde meisterte Westphalens Team: Mit dem souveränen 43:30 sicherten sich die Germany B Ladies den Finaleinzug. Aufgrund der Regularien darf es kein Ein-Nationen-Endspiel geben, sodass die laut Spielplan angesetzten jeweiligen Gegner Tschechien und Lettland kurzerhand gegen einander antreten mussten, um die Finalteilnehmer zu ermitteln.

Im Endspiel ging es schließlich gegen Lettland – und dort mobilisierte das deutsche Team nochmals alle verbliebenen Kräfte:  Nachdem sich eine Spielerin im Verlaufe des Turniers verletzt hatte sowie zwei Basketballerinnen coronabedingt ausgefallen waren, verblieben dem deutschen Team nur noch neun Spielerinnen – doch die Germany B Ladies setzten sich mit 34:31 durch und bejubelten anschließend die Goldmedaille.

Für einige der 60iger Damen bedeutete der Finalsieg bereits ihren zweiten Titel nach Maribor 2018. Das Gold-Team in Malaga bestand neben Silke Westphalen (HSV) aus Coach Peter Scherer, Heike Schönau, Astrid Frisch, Beatrix Greeske, Evelyne Scherer, Christine Päffgen, Karin Donhauser, Heidi Heiland (BG Hamburg-West) und Anke Hamann aus Kiel (v.l.n.r.). Es fehlen auf dem Foto Kapitänin Karin Asshoff, Nada Peter und Ulrike Günther. Coach Ulli Ruez konnte bei dieser EM nicht dabei sein.

Im Team Germany C spielten ebenfalls zwei HSVerinnen der 2. Damen: Undine von Loßberg und Brigitte Köbinger belegten den achten Platz mit ihren Grey Ladies F60. Am Ende stand so neben der Goldmedaille für Westphalens Team Platz zwei für Deutschland in der Nationenwertung – überboten nur von Italien mit sechs Goldmedaillen.