
Supporters Club
14.02.26
Bergedorf: Forderung nach kritischer Aufarbeitung des Polizeieinsatzes
Am 17. Februar jährt sich die polizeiliche Maßnahme am Bahnhof Bergedorf zum zweiten Mal. Die Abteilungsleitung des Supporters Club fordert weiterhin eine kritische Aufarbeitung.
Was war passiert? Vor beinahe genau zwei Jahren, am 17. Februar 2024, gerieten 855 HSV-Fans, die sich auf der Rückreise vom Auswärtsspiel bei Hansa Rostock befanden, in den Fokus einer geplanten polizeilichen Maßnahme am Bahnhof Bergedorf. Die sich im Zug befindlichen Personen sahen sich einer kritischen Versorgungslage ausgesetzt und wurden über mehrere Stunden aufgehalten. Eine Versorgung mit Wasser konnte im Zug nur durch den Einsatz vieler HSV-Fans notdürftig gewährleistet werden.
Einen Tag nach dem Vorfall veröffentlichten der HSV Supporters Club und die Fanhilfe Nordtribüne eine Stellungnahme, in der sie die Maßnahme als „willkürlich, unverhältnismäßig und rechtswidrig“ bezeichneten (zur ausführlichen Stellungnahme vom 18. Februar 2024). Die Fanhilfe Nordtribüne hat im Nachgang Klage gegen die Maßnahme erhoben – der Prozess läuft. Ebenso sprach sich der HSV Supporters Club in Form eines Banners über dem Block 28 A für eine kritische Aufarbeitung des Einsatzes aus. Rund zwei Jahre später warten wir weiterhin auf Ergebnisse.
Auch weiterhin fordert die Abteilungsleitung des HSV Supporters Club eine kritische Aufarbeitung der Geschehnisse.




