
Spitzensport
25.02.26
HSV-Eishockey-Saison endet im Viertelfinale
Das Eishockey-Team des HSV musste sich am Wochenende im Viertelfinale der Playoffs dem Adendorfer EC geschlagen geben – damit geht es für die Hamburger nach einer anspruchsvollen Saison in die Pause.
Am vergangenen Wochenende (20. und 22. Februar) stand für den HSV das Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Regionalliga an. In den beiden Spielen gegen den Hauptrundenmeister Adendorfer EC verloren die Hamburger letztlich deutlich mit 2:7 sowie 2:8 und schieden damit aus den Playoffs aus. „In der ersten Partie waren wir 40 Minuten lang an der Sensation dran, aber letztlich hat sich in beiden Spielen das bessere Team durchgesetzt”, fasst Kapitän und Sportdirektor Marcel Schlode zusammen.
Die Saison verlangte dem Team insgesamt einiges ab. Da zu Saisonbeginn das Eisstadion Stellingen an der Hagenbeckstraße gesperrt wurde, musste der HSV seine Trainings sowie Heimspiele zunächst im Eisland Farmsen austragen und sich dort die Eiszeiten teilen. Erst ab Dezember konnte wieder dreimal pro Woche am Steinwiesenweg auf einer mobilen Eisfläche trainiert werden. Der hohe Reiseaufwand machte sich körperlich bemerkbar: Verletzungen und verkürzte Regenerationszeiten begleiteten die Spielzeit spürbar.
Umso höher ist der noch erreichte achte Tabellenplatz nach 24 Spielen der Hauptrunde einzuordnen. Durch einen starken Endspurt mit vier Siegen aus den letzten sechs Spielen sicherte sich der HSV noch das Playoff-Ticket gegen Adendorf und erfüllte damit das formulierte Saisonziel. Im Rückblick betont Schlode: „Wenn man die Gesamtsituation betrachtet, können wir auf das Erreichte stolz sein. Die Mannschaft hat unter schwierigen Bedingungen Charakter gezeigt und alles investiert.“
Der Dank des Sportdirektors gilt der Mannschaft, dem Trainer- und Betreuerteam, den ehrenamtlichen Helfern sowie den Sponsoren, die den HSV in dieser besonderen Spielzeit unterstützt haben. Zugleich hofft er auf eine baldige Rückkehr in die heimische Spielstätte ins Eisstadion Stellingen.
Nun heißt es aber erst einmal die Köpfe freizubekommen und in den kommenden Wochen abzuschalten. Nachdem dann die abgelaufene Saison aufgearbeitet wurde, richtet sich der Fokus auch schon wieder auf die kommende Spielzeit in der Eishockey-Regionalliga Nord.
Foto: JVO Media




