
Spitzensport
02.12.25
HSV-Eissport: Neue Eisfläche in Eidelstedt sichert Spiel- und Trainingsbetrieb
Am 1. Dezember wurde in Eidelstedt dank großer ehrenamtlicher Hilfe eine mobile Eissportanlage eröffnet, die zur temporären Heimat für die HSV-Eissportarten wird.
Eiszeiten waren in den vergangenen Wochen in Hamburg ein rares Gut. Das Eisstadion Stellingen ist auf Grund von Mängeln an der Dachkonstruktion seit September dieses Jahres gesperrt, sodass zuletzt nur das Eisland Farmsen für den Trainings- und Spielbetrieb der Hamburger Vereine zur Verfügung stand.
Seit dem gestrigen Montag gibt es nun wieder eine zweite Eisfläche: Auf dem Gelände des SV Eidelstedt am Steinwiesenweg wurde eine temporäre Eissportanlage in Betrieb genommen. Auf einem Grand-Fußballplatz entstand in den vergangenen Wochen eine mobile Eisfläche. Die Anlage steht bis Ende März 2026 für Trainingseinheiten und Spiele der HSV-Eishockey-Teams sowie dem HSV-Eiskunstlauf zur Verfügung. Ebenso nutzt der Altonaer SV die Anlage.

Eröffnet wurde die Eisfläche unter anderem von Sportstaatsrat Christoph Holstein und Irmelin Svensson, Präsidentin des Hamburger Eis- und Rollsportverbandes (HERV). Der Betrieb wird vom Bezirksamt Eimsbüttel mit Unterstützung des HERV übernommen.
„Wir sind glücklich über diese Übergangslösung“, sagt Marcel Schlode, Kapitän und Sportdirektor des HSV-Eishockey-Teams, das in der Regionalliga antritt. „Unser Dank gilt all den ehrenamtlichen Helfenden und Eltern, die in den letzten Wochen einen unglaublichen Einsatz gezeigt haben – oft nach Feierabend.“ Kumar Tschana, Geschäftsführer des HSV e.V., ergänzt: „Die schnelle Umsetzung dieser Eisfläche ist ein starkes Zeichen für ehrenamtliches Engagement und die gute Zusammenarbeit der Vereine. Es ist beeindruckend, mit welcher Energie alle Ehrenamtlichen an der Lösung gearbeitet haben. Für diesen Einsatz sind wir sehr dankbar. Stellvertretend geht ein besonderer Dank an Marcel und Irmelin.“
Die neue Eisfläche bringt für alle Jugend- und Seniorenteams des HSV-Eishockeys sowie im Eiskunstlauf eine dringend benötigte Entlastung, da die Trainingszeiten in Farmsen zuletzt um rund 40 Prozent reduziert waren. „Es ist wichtig, dass wir wieder eine Heimat im Westen Hamburgs haben“, so Schlode weiter. „Unser Nachwuchs kann hier spielen, die erste Mannschaft trainieren – auch wenn wir unsere Heimspiele weiterhin in Farmsen austragen werden. Wir hoffen aber natürlich schnellstmöglich wieder in Stellingen spielen zu können.“
Trainiert wird also wieder nahe der Heimspielstätte – das nächste „Heimspiel“ der 1. Eishockey-Mannschaft findet am kommenden Sonntag (7. Dezember) um 19 Uhr wieder im Eisland Farmsen statt, Gegner sind die TAG Icefighters Salzgitter. Tickets gibt es an der Abendkasse, sowie im Ticketshop.
Foto: Sportdirektor HSV-Eishockey Marcel Schlode (2. v.l.), stellvertretender Abteilungsleiter Roland Warias (2. v.r.), HSV e.V.-Geschäftsführer Kumar Tschana (r.)




