
Spitzensport
09.03.26
HSV-Sprinter beim ISTAF Indoor in Berlin
Am Freitag (6. März) fand für die Athleten der HSV-Leichtathletik das letzte Indoor-Event der Saison statt – Owen Ansah schaffte es noch einmal ins Finale, bevor sich nun der Blick auf die Freiluftsaison richtet.
Mit dem ISTAF Indoor am vergangenen Freitag in der mit 12.000 Zuschauenden ausverkauften Berliner Uber Arena endete für die HSV-Leichtathleten die Hallensaison. Drei Sprinter des Vereins waren über 60 Meter am Start – und erlebten dabei einen durchaus ungewöhnlichen Wettkampftag.
Besonders turbulent verlief der Vorlauf mit Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah. Gleich sechs missglückte Starts führten auf Grund von technischen Problemen dazu, dass der Vorlauf zunächst verschoben wurde. Im siebten Anlauf zeigte Ansah dann mit 6,57 Sekunden eine gute Leistung, belegte Rang zwei und qualifizierte sich damit direkt für das Finale. Für Ansah-Perah lief es dagegen nicht nach Plan: In 6,79 Sekunden blieb er hinter seinen Möglichkeiten und schied im Vorlauf aus.
Im Finale fand Ansah nicht mehr richtig in seinen Rhythmus. Mit 6,62 Sekunden belegte der frisch gebackene Deutsche Hallenmeister in einem stark besetzten internationalen Feld am Ende Rang sechs.
Im Para-Wettbewerb schaffte es Nick Weihs über die 60 Meter hingegen nicht ins Finale. Seine Zeit von 7,79 Sekunden reichte im Vorlauf nicht aus – für den Endlauf wären 7,64 Sekunden erforderlich gewesen.
Mit dem ISTAF Indoor endet für die HSV-Sprinter nun die Hallensaison. In den kommenden Wochen richtet sich der Fokus auf die Vorbereitung für die Freiluftsaison. Die Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid (24.–26. Juli) sowie die Europameisterschaften in Birmingham (10.–16. August) bilden dabei die Höhepunkte des Sommers.
Foto: Tilo Wiedensohler




