
Spitzensport
07.08.26
HSV-Stellungnahme zum NADA-Verfahren gegen Owen Ansah
Am heutigen Freitag hat die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) nach abgeschlossenem Ergebnismanagementverfahren gegen Owen Ansah eine vierjährige Sperre vorgeschlagen. Der HSV-Sprinter wird diese Sperre nicht akzeptieren und weist den gegen ihn erhobenen Vorwurf zurück.
Nach Angaben der NADA liegt dem Verfahren eine nicht erfolgte Dopingkontrolle Anfang Juli zugrunde. Einen Tag später sowie weitere drei Tage danach wurden unabhängig davon zwei weitere Kontrollen durchgeführt. Owen Ansah ist derzeit nicht vorläufig suspendiert und wird bei den anstehenden Europameisterschaften in Birmingham über die 100 und 200 Meter an den Start gehen.
„Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt geweigert, eine Dopingprobe durchzuführen. Nun fokussiere ich mich auf die anstehenden Europameisterschaften“, sagt der gebürtige Hamburger Ansah. Der deutsche Rekordhalter im 100-Meter-Sprint hat diese Position von Beginn an vertreten und wird den Sanktionsvorschlag der NADA nicht akzeptieren. Stattdessen wird er die ihm zustehenden rechtlichen Möglichkeiten nutzen.
Der Hamburger SV steht weiterhin an der Seite seines Athleten. Owen Ansah bestreitet den gegen ihn erhobenen Vorwurf. Der HSV wird ihn auf dem weiteren Weg begleiten und unterstützen.




