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27.12.24
Jahresrückblick 2025 – Teil Eins
In unserem Jahresrückblick schauen wir auf das HSV-Jahr 2025 zurück – auf alle Highlights, Medaillen und Erfolge. Im ersten Teil beginnen wir mit den Monaten Januar bis März.
Januar
Das Jahr 2025 beginnt sportlich gleich mit einem starken Ausrufezeichen: Die Futsaler sind als erstes HSV-Team gefordert und legen kraftvoll vor. Auf ein souveränes 6:1 bei Liria Berlin folgt ein deutliches 10:1 gegen Bielefeld. Ende Januar stehen die Rothosen damit verdient auf Tabellenplatz zwei der Futsal-Bundesliga.
Während die Futsaler mit ihrem Traumstart ein frühes Highlight setzen, erleben die BG Baskets Hamburg einen deutlich schwierigeren Auftakt. Vor mehr als 500 Zuschauenden müssen die Rollstuhlbasketballer:innen ein klares 32:88 gegen Hannover United hinnehmen – ein ernüchternder Einstieg in das neue Jahr.
Die HSV-Frauen starten hingegen mit Top-Ergebnissen ins Jahr 2025. Das 1:0 gegen den VfL Wolfsburg II bildet den Auftakt zu einer gelungenen Testspielserie, die die Hamburgerinnen mit fünf Siegen und einem Remis abschließen. Ein überzeugender Wegbereiter für die Rückrunde in der 2. Bundesliga.
Februar
Auch die Leichtathletik startet mit viel Rückenwind in das neue Jahr. Bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Potsdam sammeln die HSV-Athlet:innen insgesamt 14 Medaillen – ein starker Einstieg, der sich bei der Deutschen Hallenmeisterschaft nahtlos fortsetzt. Dort wird Manuel Mordi Deutscher Meister über 60 Meter Hürden, Louise Wieland sprintet über 200 Meter zu Silber und die männliche 4x200-Meter-Staffel ergänzt das Medaillenset ebenfalls mit Silber. Zusätzlich gibt es Grund zum Feiern abseits der Laufbahn: Owen Ansah wird als Hamburgs Sportler des Jahres 2024 ausgezeichnet, nachdem er vergangenes Jahr als erster Deutscher die 100 Meter unter zehn Sekunden gelaufen war.
Während die Leichtathletik national und individuell strahlt, stehen die BG Baskets zu Monatsbeginn vor einer internationalen Herausforderung: Im Champions Cup, der höchsten europäischen Spielklasse, müssen sie sich jedoch nach vier Niederlagen früh verabschieden. Und die nächste bittere Nachricht folgt wenige Tage später: Nach einer Niederlage gegen die RBB Iguanas München steht der Abstieg aus der Bundesliga bereits drei Spieltage vor Saisonende fest.
Deutlich positiver präsentiert sich der Februar für die HSV-Frauen. Zwar starten die Hamburgerinnen mit einem 1:2 in die Rückrunde der 2. Bundesliga, doch kurz darauf folgt ein Moment für die Vereinsgeschichte. Die Frauen spielen im DFB-Pokal-Viertelfinale erstmals im Volksparkstadion und das gleich vor 16.529 Fans – der größten Kulisse bei einem Heimspiel der HSV-Frauen. Das Spiel gewinnen sie mit 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach und feiern damit der Einzug ins Halbfinale.
Auch die Futsaler setzen ihre Erfolgsserie fort: Drei Spiele, drei Siege, darunter ein spektakuläres 11:4 gegen die Beton Boys München – eines der torreichsten Spiele der Vereinsgeschichte.
März
Der März bringt für mehrere HSV-Abteilungen intensive und emotionale Wochen. Für Leichtathlet Manuel Mordi geht die Reise nach seinem nationalen Triumph international weiter: Bei der Hallen-EM gibt der 21-Jährige sein Debüt, verpasst über 60 Meter Hürden jedoch den Einzug ins Halbfinale.
Parallel dazu beenden die Futsaler eine starke Hauptrunde. Mit 42 Punkten (13 Siege, 3 Unentschieden, 2 Niederlagen) ziehen sie als Tabellenzweiter in die Playoffs ein. Im Viertelfinale gegen München lassen sie keinen Zweifel an ihren Ambitionen: Ein klarer 7:0-Auswärtssieg gefolgt von einem souveränen 4:1 vor heimischer Kulisse ebnen den Weg ins Halbfinale gegen den TSV Weilimdorf. Auch der Nachwuchs sorgt für positive Schlagzeilen: Die U21 krönt ihre Premierensaison direkt mit dem Hamburger Meistertitel.
Ein historischer Tag folgt am 23. März im Volksparkstadion: Die HSV-Frauen empfangen im DFB-Pokal-Halbfinale Werder Bremen – vor 57.000 Zuschauenden, der bis dato größten Kulisse eines deutschen Vereins-Frauenfußballspiels. Als Sarah Stöckmann kurz vor Schluss zum 1:1 ausgleicht, verwandelt sich der Volkspark in ein Tollhaus. In der Verlängerung setzt sich Bremen zwar mit 3:1 durch, doch der Abend geht als Meilenstein in die Vereinsgeschichte ein.
Für die BG Baskets geht im März die Reise in der Bundesliga zu Ende. Nach einem 62:70 gegen Trier steht der Abstieg in die 2. Bundesliga endgültig fest – ein schwerer, aber sportlich konsequenter Abschluss einer herausfordernden Saison.
Im März startet beim HSV auch noch ein integratives Fußballangebot: Einmal wöchentlich trifft sich das HSV-Willkommensteam, um gemeinsam Fußball zu spielen. Das Training gibt Männern mit Flucht- und Migrationshintergrund die Möglichkeit, aus ihrem Alltag auszubrechen und in einem integrativen Fußballkurs gemeinsam zu trainieren, soziale Kontakte zu knüpfen und die deutsche Sprache durch Sport spielerisch zu fördern.




