
Spitzensport
13.07.26
Owen Ansah bestätigt Topform in der Diamond League
Zwei Wochen vor der DM überzeugte HSV-Sprinter Owen Ansah bei seiner Diamond-League-Premiere am vergangenen Freitag (10. Juli) mit starken 10,01 Sekunden gegen die Weltelite – auch weitere HSV-Athlet:innen in Form.
Besser hätte die Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften kaum laufen können: Owen Ansah hat bei seiner Premiere über 100 Meter in der Diamond League am vergangenen Freitag in Monaco ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Der Sprinter des Hamburger SV lief in 10,01 Sekunden auf Rang vier und zeigte sich damit in einem Weltklassefeld von seiner besten Seite.
Nur bei seinen beiden deutschen Rekordrennen – 2024 in Braunschweig (9,99 Sekunden) und Anfang Juni in Regensburg (9,98 Sekunden) – war der 25-Jährige bislang schneller. In Monaco ließ Ansah unter anderem 200-Meter-Olympiasieger Letsile Tebogo hinter sich und musste sich lediglich Weltmeister Oblique Seville (9,88 Sekunden), Hallen-Weltmeister Jordan Anthony (9,92 Sekunden) sowie Emmanuel Eseme (10,00 Sekunden) geschlagen geben.
„Das ist das, was ich immer wollte: In einem großen Feld an meine Bestzeit ranlaufen. Ich brauche mich nicht zu verstecken“, sagte Ansah nach dem Rennen. Mit Blick auf die Deutschen Meisterschaften vom 24. bis 26. Juli in Wattenscheid und die Europameisterschaften im August unterstrich der HSV-Sprinter eindrucksvoll seine starke Form und seine Ambitionen.
Auch die weiteren HSV-Athlet:innen überzeugten am Wochenende mit starken Leistungen: Lucas Ansah-Peprah erfüllte beim Sprintmeeting in Wetzlar in 20,50 Sekunden über 200 Meter die EM-Bestätigungsnorm und empfahl sich damit für eine Nominierung. Manuel Mordi belegte beim Meeting im belgischen Kortrijk in 13,66 Sekunden Rang fünf über 110 Meter Hürden. Vanessa Baldé sammelte mit Platz vier über 400 Meter Hürden in 56,20 Sekunden beim Meeting im portugiesischen Braga wichtige Weltranglistenpunkte im Rennen um ein EM-Ticket.
Erfolgreich verlief das Wochenende auch bei den Norddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen und U18 in Bremen. Die HSV-Leichtathletik gewann insgesamt elf Medaillen, darunter fünf Titel durch Nick Schmahl (Weitsprung), Janina Lange (Kugelstoßen), Lucy Seute (100 Meter Hürden), Myles Boy (Weitsprung U18) sowie die Mixed-4x400-Meter-Staffel.




