
Spitzensport
28.05.24
Owen Ansah mit starkem Comeback
Der 23-Jährige war erstmals seit seiner mehr als einjährigen Verletzungspause gefordert – und lieferte direkt eine beeindrucke Zeit. Auch Manuel Mordi setzte ein Ausrufezeichen.
Was für ein Comeback: Nachdem HSV-Sprinter Owen Ansah verletzungsbedingt zuletzt mehr als ein Jahr ausgefallen war, startete er am vergangenen Sonnabend nun erstmals wieder bei den TrueAthletes Classics in Leverkusen. Und das in beeindruckender Manier: Nach windunterstützten 10,16 Sekunden über die 100 Meter im Vorlauf ließ er 10,11 Sekunden bei gültigem Wind im Finale folgen - die drittschnellste Zeit, die Ansah jemals gelaufen ist. Lucas Ansah-Peprah war ebenfalls in Topform unterwegs und sprintete in 10,15 Sekunden zu einer neuen Saisonbestleistung.
Überragend in Form präsentierte sich am vergangenen Wochenende auch Manuel Mordi. Schon im Vorlauf konnte er seine wenige Tage alte Bestleistung über die 110 Meter Hürden auf 13,51 Sekunden steigern. Im Finale folgte dann in 13,36 Sekunden die schnellste Zeit eines deutschen Hürdensprinters seit sechs Jahren. Damit erfüllte Mordi die EM-Norm und die DLV-Bestätigungsnorm für die Olympischen Spiele. Auch der Hamburger Rekord des HSVers Helge Schwarzer (13,39 Sekunden) aus dem Jahr 2009 ist damit Geschichte.
In Brüssel war derweil Line Schröder erneut schnell unterwegs. Über 200m stellte sie in 23,92 Sekunden eine neue Bestzeit auf. Über 100 Meter wurden 11,73 Sekunden gestoppt, jedoch blies der Wind für eine Bestleistung ein wenig zu stark. Über 100 Meter Hürden blieb sie in 13,30 Sekunden nur eine Hundertstel über ihrer persönlichen Bestzeit vom Vorwochenende.




