
Spitzensport
17.03.26
Rollstuhlbasketball hautnah: Workshop mit den BG Baskets Hamburg
Zusammen mit dem Internationalen Bund fanden zuletzt vier Workshops mit über 150 Teilnehmenden im HSV-Zentrum am Volkspark statt. Das gemeinsame Ziel: Barrieren abbauen und Perspektiven verändern.
In den vergangenen Wochen waren an vier Tagen mehrere Gruppen des Internationalen Bund bei den Rollstuhlbasketballer:innen des HSV zu Gast. Im neuen HSV-Zentrum am Volkspark stand dabei alles im Zeichen von Begegnung, Bewegung und dem Ziel Inklusion erlebbar zu machen.
Mehr als 150 Teilnehmende tauchten dabei aktiv in die Welt des Rollstuhlbasketballs ein. In der Margit-Zinke-Halle wurde nicht nur trainiert, sondern vor allem miteinander gelernt. Prominente Unterstützung gab es dabei von mehreren Spielern der BG Baskets sowie an einem Termin von HSV-Vizepräsidentin Laura Ludwig, die sich selbst ein Bild vom inklusiven Angebot machte.
Im Mittelpunkt der Workshops stand der Perspektivwechsel: Die Teilnehmenden nahmen selbst im Sportrollstuhl Platz, erlebten die Dynamik des Spiels und stellten sich neuen sportlichen Herausforderungen. Neben Übungen im Umgang mit dem Rollstuhl und dem Ball sorgten einfache Spielformen schnell für Teamgeist und Begeisterung.
Ergänzt wurde die Praxis durch ein begleitendes Seminar, das sich mit den Barrieren von Rollstuhlfahrenden im Alltag beschäftigte. In offenen Fragerunden entstand ein intensiver Austausch auf Augenhöhe – ein zentraler Baustein, um Verständnis zu schaffen und Vorurteile abzubauen.
„Rollstuhlbasketball bei den BG Baskets ist mittlerweile ein fester Bestandteil unserer FSJ-Seminare. Es ermöglicht uns Inklusion zu erleben und nicht nur theoretisch im Seminarraum zu besprechen“, betont Anne Muschhammer vom Internationalen Bund. „Vor allem der direkte Austausch mit den Spielern bleibt unseren Teilnehmenden besonders in Erinnerung. Rollstuhlbasketball verbindet Menschen und wir stellen immer wieder eine tolle Gruppendynamik fest.“
Die Workshop-Reihe zeigt eindrucksvoll, wie Sport Brücken bauen kann: zwischen Menschen, Perspektiven und Lebensrealitäten. Ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion – und eine Zusammenarbeit, die auch in Zukunft fortgesetzt werden soll. Für interessierte Unternehmen gibt es hier die Möglichkeit selbst einen Termin für einen Workshop zu vereinbaren.




