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13.03.26
Vorprojekt Olympia informiert HSV-Mitglieder
Am gestrigen Donnerstagabend veranstaltete das vom Hamburger Senat und der Hamburger Bürgerschaft initiierte Vorprojekt Olympia eine Infoveranstaltung im HSV-Zentrum am Volkspark. Nach einleitenden Worten von Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote folgte eine Podiumsdiskussion, an der auch HSV-Vizepräsidentin Laura Ludwig und HSV-Rollstuhlbasketballerin Maya Lindholm teilnahmen.
Worum geht es?
Am 31. Mai 2026 entscheiden die Hamburgerinnen und Hamburger in einem Bürgerschaftsreferendum, ob die Stadt ihre Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele weiterverfolgen soll und am Bewerbungsverfahren für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 teilnimmt. Vorab bot das Vorprojekt Olympia Mitgliedern des Hamburger SV sowie von Altonaer Sportvereinen die Möglichkeit, sich über das Bewerbungskonzept Hamburgs zu informieren.
Die Veranstaltung reiht sich ein in zahlreiche vom Vorprojekt Olympia initiierte Formate, in denen Bürger:innen in die Weiterentwicklung des Bewerbungskonzepts einbezogen werden und die inhaltliche Gestaltung der Bewerbung diskutieren. Rund 150 Gäste folgten dieser Einladung.
Einleitende Worte
Zu Beginn der Veranstaltung stellte Senator Grote die Grundgedanken der möglichen Hamburger Bewerbung vor. Im Mittelpunkt stünden die gesellschaftliche Kraft des Sports, die Chance auf ein gemeinschaftliches Zukunftsprojekt sowie wirtschaftliche Impulse für die gesamte Region. Zudem skizzierte er die geplanten Investitionen in die Sportinfrastruktur: Mehr als eine Milliarde Euro sollen bis 2030 in Hamburger Sportstätten fließen, rund 100 Sportanlagen werden modernisiert.
Ergänzend stellte Grote Maßnahmen für Kinder und Jugendliche vor, darunter mehr Sport- und Bewegungsstunden an Schulen, eine verbesserte Schwimmfähigkeit und engere Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen. Themen wie Barrierefreiheit, moderne Mobilität und Klimafreundlichkeit rundeten den Überblick ab.
Podiumsdiskussion
Im Anschluss rückten ehemalige und aktive Athlet:innen in den Mittelpunkt, die allesamt bei Olympischen bzw. Paralympischen Spielen aktiv gewesen sind. Auf dem Podium diskutierten HSV-Vizepräsidentin Laura Ludwig, HSV-Rollstuhlbasketballerin Maya Lindholm, Hockey-Trainer Sebastian Biederlack und Johannes Bitter (Sportdirektor beim Handball Sport Verein Hamburg) gemeinsam mit dem Senator über Chancen, Herausforderungen und persönliche Erfahrungen rund um Olympia.
Die Gesprächsrunde griff zahlreiche Perspektiven auf – von der Bedeutung olympischer Vorbilder für den Nachwuchs über die Chancen für den Parasport bis hin zu infrastrukturellen Verbesserungen für Vereine und Stadtteile. Besonders die nachhaltige Wirkung auf den Breitensport und die Rolle Hamburgs als Sportmetropole standen im Fokus.
Austausch mit den Mitgliedern
Nach der Talkrunde hatten die Gäste die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen – sowohl über Saalmikrofone als auch über zuvor eingereichte Beiträge. Die Diskussion zeigte, wie groß das Interesse an einer möglichen Bewerbung ist.




