
Verein
01.02.26
“Ein neuer Anlaufpunkt unseres Vereinslebens”
HSV-Präsident Henrik Köncke spricht im Interview über die Bedeutung des modernisierten HSV-Zentrums am Volkspark für den Verein und die Meilensteine bis zur Fertigstellung der Halle.
Henrik, heute wurde das HSV-Zentrum am Volkspark offiziell eröffnet. Welche Möglichkeiten schafft dieser neue Standort für den Sport im HSV?
Mit der Eröffnung des HSV-Zentrums setzen wir einen bedeutenden Schritt für die Zukunft unseres Vereins. Hier ist ein Ort entstanden, an dem Sport lebendig wird, an dem sich Menschen begegnen, trainieren und gemeinsam wachsen können. Für unsere Sportabteilungen und Teams schaffen wir verlässliche Trainings- und Spielzeiten und stärken gleichzeitig die Rahmenbedingungen für Leistungs-, Nachwuchs- und Breitensport.
Die BG Baskets Hamburg und unsere Nachwuchsteams im Rollstuhlbasketball haben hier ihr neues sportliches Zuhause. Der Nachwuchs des Handball Sport Verein Hamburg profitiert von Bedingungen auf Wettbewerbsniveau. Unsere Boxabteilung nutzt ihr neues Studio bereits für reguläres Training und inklusive Gesundheitsangebote – etwa Kurse für Parkinson- und MS-Patient:innen.
Auch die Eis- und Rollsportabteilung sowie unsere Eishockeyteams werden die Margit-Zinke-Halle im Sommer intensiv für ihr Trockentraining nutzen. Gleichzeitig sind weitere Gesundheits- und Fitnessangebote in Vorbereitung. Insgesamt entsteht hier ein lebendiger Ort für Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen.
Wie sah der Weg bis zur Fertigstellung der Halle aus?
Der Weg bis zur heutigen Eröffnung war von mehreren wichtigen Meilensteinen geprägt. Bereits im Januar 2024 hat die HSV-Mitgliederversammlung mit ihrer Zustimmung zur Übernahme des Gebäudekomplexes den entscheidenden Grundstein gelegt. Nach der Übergabe durch die Alexander Otto Sportstiftung im November 2024 und der erteilten Baugenehmigung konnten die Umbauarbeiten Anfang 2025 starten. Ein zentraler Punkt war zudem die Förderung der Stadt Hamburg zur Deckenerhöhung, die den Spielbetrieb u.a. im Rollstuhlbasketball, Futsal, Handball und weiteren Ballsportarten erst ermöglicht hat. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten und der heutigen Eröffnung – eingebettet in den Heimspieltag unserer BG Baskets – haben wir dieses große Projekt erfolgreich zum Abschluss gebracht.
Welche Förderer waren noch an der Finanzierung der Umbaumaßnahmen beteiligt?
Unser Dank gilt einer Vielzahl von Partnern und Personen, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre. Neben der Alexander Otto Sportstiftung und der Stadt Hamburg sowie dem Bezirksamt Altona haben uns die IFB Hamburg, der Hamburger Sportbund, Aktion Mensch sowie die von Alexander Otto initiierte HSV-Campus gGmbH wesentlich unterstützt.
Darüber hinaus danken wir Alexander Otto persönlich für sein langjähriges Vertrauen, seine Verbundenheit zum HSV und seine verlässliche Unterstützung – sein Engagement spielte sowohl in der Entstehung des Projekts als auch in seiner Umsetzung eine wichtige Rolle.
Ebenso bedanken wir uns bei unseren Planungs- und Baupartnern: Hetzel Sponheuer, nentwig.notbohm Architekten, ECE, KKP Architekten sowie Kompetent Barrierefrei. Alle haben entscheidend dazu beigetragen, dass die neue Halle heute so dasteht, wie wir sie heute erleben.
Welche Bedeutung hat das HSV-Zentrum für den Verein?
Das HSV-Zentrum ist ein fester neuer Anlaufpunkt unseres Vereinslebens und ergänzt unsere weiteren Sportanlagen sehr gut. Neben optimalen Voraussetzungen für Training und Wettkampf werden künftig auch Mitgliederversammlungen und Vereinsformate des HSV primär hier stattfinden, wodurch wir uns die kostenintensive Anmietung externer Räumlichkeiten ersparen. Dadurch gewinnen wir Flexibilität und schaffen eine langfristige organisatorische Basis.
Zudem wird das HSV-Zentrum eine Anlaufstelle für unsere Fördernden Mitglieder und alle HSV-Fans. Mit der geplanten Vereinsgastronomie entsteht ein Ort, an dem sich alle HSVerinnen und HSVer treffen und austauschen können. Das stärkt unsere Vereinskultur und den Zusammenhalt.
Darüber hinaus eröffnen wir neue Möglichkeiten für Talentförderung, für die Weiterentwicklung unserer bestehenden Inklusions- und Integrationsprojekte und für zusätzliche Angebote im Stadtteil. Kurz gesagt: Wir schaffen einen Ort, der für Gemeinschaft steht – und der mit dem Namen der Margit-Zinke-Halle ein dauerhaftes Zeichen für die Haltung und die Werte unseres Vereins setzt.




